Sonntag, 11. Mai 2014

Rufus Teil 7


Wenn es mal nicht schneit, geht Frauchen mit mir spazieren. Das ist eigentlich ganz toll. Ich darf dann frei rumlaufen und mir alles ansehen.
Das blöde daran ist nur, daß alles vereist ist und ich dauernd ausrutsche, wo ich sowieso noch nicht so gut zu Fuß bin. Außerdem kann man überhaupt nichts riechen.
Ich frage mich nur, wofür ich eine Nase habe, wenn es nichts zu schnüffeln gibt. 

das ist der Garten, aber so viel ich auch schnüffle, ich rieche nichts

Im Garten sind irgendwie immer Schranken. Da darf ich nicht hin und dies soll ich nicht machen, vor allen Dingen Pippi. 
Oh, dann wird sie immer ganz fünsch.
Außerhalb des Gartens ist es sehr interessant. Da begegnen einem andere Leute und auf dem Bauernhof, der hinter unserem Haus ist, ist auch ein Hund.
Der sieht aus wie meine Mama und heißt Nanuk.
Ich habe mich gefreut, aber die wollte erst gar nichts von mir wissen.
Richtig ins Zeug hab ich mich legen müssen. Aber jetzt spielt sie immer mit mir.
Wenn ich dann komme rast sie mit mir um die Wette, wobei ich natürlich immer den Kürzeren ziehe.
Nur, da ich nicht dumm bin, bleib ich dann manchmal hinter einem Topf stehen und warte bis sie wieder vorbei kommt. Das ist meine Chance. Ich knall mich dann einfach davor.
Neulich wäre sie beinahe über mich drüber geflogen, konnte grade noch ausweichen und ist dann ausgerutscht, auf dem Eis und hat einen Bauchplatscher gemacht.
Ich war natürlich erschrocken und bin zu ihr hin, um sie abzuschlecken und ihr zu sagen, daß es mir leid täte, da rast die wieder los wie von der Tarantel gestochen.
Ich hab’s dann aufgegeben. Da komme ich doch nicht mit.



Heute hab’ ich meinen ersten Markknochen gekriegt. Als Belohnung dafür, daß ich auf dem Spaziergang so brav war.
Das war vielleicht eine Arbeit. Was hab ich geschuftet um diese Zeug in der Mitte rauszukriegen. Eine halbe Stunde war ich beschäftigt und dann war er endlich leer.
Der hat sich in leerem Zustand als tolles Spielzeug herausgestellt.
Den konnte man ins Maul nehmen und lutschen und durch die Gegend schmeißen, was einen mords Krach machte, und hinter her springen.
Alles in Allem eine gelungene Abwechslung.
Langsam wird die Aisha netter zu mir. Ich habe ja gesagt, daß ich nicht aufgebe und bald wird sie mir aus der Hand fressen. Davon bin ich überzeugt.
So wie ich aussehe kann man doch nicht widerstehen.
Jetzt darf ich schon mit auf ihren Platz und mich an sie schmiegen. Das ist doch ein riesen Vortschritt.. 

das wird noch besser

Ich bin einfach gut!

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