Der nächste Tag war dann ganz unterhaltsam.
Morgens früh kam schon Herrchen rein und hat mein erstes
Pfützchen weg gemacht und ist dann mit mir raus gegangen.
Das ist ein ewig langer Weg bis aufs Klo.
In den Garten darf ich nicht machen, dabei wäre das so viel
bequemer für alle. Ich müsste mir nicht dauernd diese überflüssigen
Kommentare über pfui und das macht man
nicht, anhören, blos weil ich es nicht bis dort hin schaffe.
Diese Menschen sind manchmal schon komisch.
Jedenfalls habe ich sie alle, besonders Frauchen, die sich
kaum noch aus der Küche getraut hat, auf Trab gehalten.
Sie hat jedenfalls viel mit mir gespielt und immer
aufgepasst, wann ich den weiten Weg antreten musste.
Aber einmal , mitten beim Spielen, klingelte das Telefon und
da hat sie doch die Frechheit
besessen, ewig mit irgendeiner Freundin zu reden. Ich hab
ihr dann natürlich gezeigt wo’s lang geht.
Aus Protest habe ich direkt vor ihrer Nase Pippi gemacht.
Das fand sie gar nicht gut.
Aber ich fand das in Ordnung.
So, heute ist es der dritte Tag, an dem ich bei meiner neuen
Familie bin und heute werde ich mir Mühe geben, diese Aisha umzustimmen.
Ich hatte es gestern schon, auf den von mir so
genannten Pippi Spaziergängen,
versucht, aber das war noch kein großer Erfolg.
Es ist ja aber noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich
kriege das schon hin.

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